Matratzen Test Juli 2016

Matratzen Test 2016 – hier vergleichen Sie richtig!

Wenn man bedenkt, wie viel Zeit man im Leben auf einer Matratze verbringt, so ist es durchaus angemessen dieser Matratze eine grosse Bedeutung im Alltag zuzusprechen. Die Auswahlkriterien beim Matratzenkauf sind mittlerweile so vielfältig, wie es Hersteller auf dem Markt gibt und sie sind mit erheblichen Preisunterschieden verbunden. Welche Matratze wirklich Ihren Bedürfnissen entspricht und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in diesem aktuellen und übersichtlichen Matratzen Test.
Wann sollte eine neue Matratze angeschafft werden?
Unbehagliche Nächte und verspanntes, verkatertes Erwachen am Morgen sollten Sie in puncto Liegefläche „wachrütteln“. Diese Art von Nächten könnten mit einer veralteten oder für ihren Benutzer ungeeigneten Matratze in Verbindung gebracht werden. Damit sich der Körper im Schlaf richtig entspannen und erholen kann, müssen Härtegrad und Beschaffenheit an die Größe und das Gewicht des Schlafenden angepasst sein. Atmungsaktives Oberflächenmaterial sorgt für gute Luftzirkulation und verhindert nächtliches Schwitzen. Ältere Matratzen oder sichtbar beschädigte Exemplare mit klassischen Liegemulden oder gar losen Sprungfedern, sollten schnellstmöglich ausgetauscht werden.

Wie finde ich die Richtige?

Matratzen Test vergleicht für Sie Materialien sowie Hersteller und gibt Tipps zur individuellen Ermittlung von idealem Härtegrad und Raumgewicht. Hierbei befanden sich unterschiedliche Matratzengrößen (auch Baby- und Kindermatratzen) im Test. Es zeigt sich, dass nicht jedes Material für jeden Anwender in gleichem Maße empfehlenswert ist. Federkernmatratzen, Schaumstoff, Latex- oder Kaltschaummatratzen bieten unterschiedlichen Komfort zu unterschiedlichen Preisen, wobei die Devise gilt: Das teuerste Modell muss nicht gleich s Beste sein.
Die wichtigsten Informationen zum Kauf einer neuen Matratze finden Sie hier.
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Die besten Matrartzen – Was Sie vor dem Matratzenkauf wissen sollten

Federkernmatratzen sind die meist verbreiteten Matratzentypen, was in der Regel auf den meist günstigeren Preis zurückzuführen ist. Allerdings werden sie von Kunden aller Matratzenarten mit am schlechtesten bewertet. Mehr für eine Matratze zu zahlen bedeutet nicht unbedingt mehr Komfort, ruhigeren Schlaf und Zufriedenheit. Manche Matratzenarten schneiden im Matratzen Test besser in den Punkten Schmerzvorbeugung und Schmerzerleichterung ab, als andere Arten. Verlassen Sie sich nicht auf Garantien. Garantien decken Fehler im Material und in der Herstellung ab. Allerdings sorgen sie nicht für Komfort und reguläre Abnutzung. Schauen Sie nach Angeboten. Matratzen haben meist einen festen Preis allerdings gibt es z.B. bei Amazon.de häufig sehr gute Matratzen günstig im Sonderangebot.

Niedrig- und Mittelpreismatratzen schneiden teilweise genauso gut im Test ab, wie Modelle mit einem hohen Preis. Mit anderen Worten: Sie müssen nicht viel Geld für eine gute Matratze ausgeben, wenn Sie sich bei Matratzen Tests 2016 richtig informieren. Mehr zu diesem Thema und was Sie beim Matratzenkauf beachten müssen, finden Sie in unserem Matratzen Test 2016 Ratgeber.

Matratzen Kaufberatung worauf müssen Sie achten?

Anders als viele Menschen es erwarten, gibt es einige Punkte, die man beim Matratzenkauf beachten muss. Eine gute Kaufberatung sollte sich Zeit nehmen, auf die individuellen Bedürfnisse der Käufer einzugehen. Preisauszeichnungen, die mit grossen Rabatten beworben werden, sollten kritisch hinterfragt werden. Teilweise handelt es sich dabei um Lockangebote und das Matratzenmodell wurde eventuell gar nicht vorher um den vermarkteten reduzierten Preis angeboten. Es empfiehlt sich so viele Fragen wie möglich zu stellen und kritisch gegenüber der Kaufberatung zu sein. Auch die Frage nach der Garantie und nach dem Umtauschrecht sollten bei der Kaufberatung gestellt werden. Eine gute und kompetente Kaufberatung zeichnet sich durch fundiertes Fachwissen aus und dadurch, dass sie auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingeht, um die geeignete Matratze zu finden.

Federkernmatratze

Federkenmatratzen verfügen, wie der Name schon sagt, über einen Stahlfederkern im Inneren. Bei Bonnellfederkernen besitzt die Feder eine taillierter Form. Bonnellfederkerne sind weniger elastisch als z.B Leichtfederkerne und Endlosfederkerne. Um einen höheren Komfort zu erreichen, werden die Federkerne in Stofftaschen eingenäht und in Reihen verklammert oder verklebt. Der sogenannte Taschenfederkern weist eine bessere Punktelastizität auf. Die besten Federkernmatratzen sind die Tonnentaschenfederkernmatratzen, da die metallfedernen Modelle eine bauchige Form haben und erheblich flexibler sind als andere Stahlfedern. Die Polsterung oberhalb der Federn bestehen, je nach Qualität, meist aus Schaumstoff und der Bezug aus Baumwolle. Mehr erfahren Sie diesbezüglich in unserem Federkenmatratzen Test. Dieser Matratzentyp eignet sich gut für Menschen, die zum starken Schwitzen neigen. Aufgrund der geringen Wärmedämmung sind sie zudem für Käufer geeignet, denen es schnell zu warm wird. Dieser Vorteil für die einen kann sich auch als Nachteil für andere Leute ergeben. Denn die geringe Wärmeisolierung trägt dazu bei, dass man leichter friert. Zudem können sich mit der Zeit Kuhlen in der Schaumstoffauflage bilden, was den Liegekomfort beeinträchtigen kann.
Federkernmatratzen Test

Kaltschaummatratze

Kaltschaummatratzen bestehen aus aufgeschäumten Polyurethan. Sie werden entweder direkt aus einem Block geschnitten oder aus verschiedenen Schaumstoffkomponenten zusammengefügt. Sie sollen den liegenden Körper aufgrund der unterschiedlichen Schaumstoffdichte und –dicke im Inneren optimal stützen. Die eingearbeiteten Belüftungskanäle und Luftkammern sorgen für ein angenehmes Schlafklima. Zudem sind Kaltschaummatratzen sehr elastisch und strapazierbar. Aufgrund der guten Wärmeisolierung sind sie für alle Käufer empfehlenswert, die leicht frieren. Ausserdem sind sie leicht zu wenden und eignen sich für verstellbare Lattenroste. Nachteilig ist der mäßige Feuchtigkeitstransport, was diesen Matratzenart weniger gut für starke Schwitzer eignet. Es können sich darüber hinaus spürbare Liegekuhlen aufgrund der Feuchte und Wärme bilden.

Latexmatratze

Latexmatratze werden aus natur- oder synthetischem Latex hergestellt, beziehungsweise gemischt. Je nach Qualität und Preisklasse beträgt der Naturlatexanteil bis zu 100%. Die Herstellung erfolgt im Vulkanisationsverfahren, bei dem die Latexmischung in eine Stahlform gefüllt und anschliessend erhitzt wird. Je nach Design der Latexmatratze werden Heizstifte in der Form dazu eingesetzt, die die charakteristischen Löcher in die Matratze einzufügen. Dies ist der sogenannte Stiftlatex. Naturlatex hat im Gegensatz zu synthetischem Latex eine höhere Punktelastizität und bietet einen besseren Liegekomfort. Hochwertige Latexmatratzen werden z.B. durch Öko-Tex auf Schadstoffe geprüft und erhalten ein dementsprechendes Gütesiegel. Aufgrund der Wärmedämmung sind sie für Käufer, die leicht frieren empfehlenswet. Zudem überzeugen Latexmatratzen mit einer guten Haltbarkeit, da Schweiß und Wärme dem Latex wenig ausmachen. Allerdings eignet sich dieser Matratzentyp weniger für starke Schwitzer, da nur ein mäßiger Feuchtetransport gewährleistet ist. Mehr erfahren Sie hierzu in unserem Latexmatratzen Test.

Latexmatratzen Test

Viscoschaummatratzen

Viscoschaummatratzen sind Kaltschaummatratzen mit einer Schicht Viscoseschaum auf einer oder auf beiden Seiten. Der Kern der Matratze besteht aus Polyurethanschaum. Da Matratzen mit Viscoseschaum elastisch sind und auf Wärme reagieren, passen sie sich exakt er Körperform an und umhüllenden den Schlafenden.

Gelmatratzen

Gelmatratzen werden mit einem Gel-Granulat gefüllt, was sie überaus nachgiebig werden lässt. Sie eignet sich bestens für Menschen mit chronischem Schmerzen oder für Menschen, die viel liegen müssen, da sie effektive Entlastung für den Körper bringen. Das Gel-Bett gleicht in seinem Aufbau einem Wasserbett. Es besteht aus einem festen Unterbau und einer Vinyl-Hülle, in die das Granulat bis zum geforderten Härtegrad eingefüllt wird. Für Menschen mit höherem Körpergewicht können Gelmatratzen gewöhnungsbedürftig in der Liegequalität sein. Da sie keine Bewegung zurückgegeben und zur Druckentlastung beitragen, sind sie ideal für empfindliche Menschen geeignet.

Orthopädische Matratzen

Orthopädische Matratzen unterstützen die Wirbelsäule, die Bandscheibe und die Muskeln und schaffen somit die besten Voraussetzungen für einen erholsamen und gesunden Schlaf. Durch orthopädische Matratzen wird der Druck, der im Liegen auf die Gelenke, die Wirbelsäule oder die Bandscheibe entsteht, verteilt, was folglich den gesamten Körper entlastet.

Babymatratzen

Babys benötigen Matratzen, die sie beim Schlafen gut abstützen, robust sind und keine Schadstoffe ausdünsten. Eine komfortable und hochwertige Matratze für Babys gewinnt darüber hinaus an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass Babys bis zu mehr als 14 Stunden am Tag schlafen. Babymatratzen sind überwiegend aus Schaumstoff, Latex oder Kaltschaum hergestellt. Die meisten Babymatratzen werden in den gängigen Maßen für Gitterbettchen verkauft. Babys sollten generell nicht zu weich liegen und nicht mehr als 2 Zentimeter einsinken, da es sonst passieren kann, dass sich der Säugling nicht mehr aus eigener Kraft von der Bauchlage in die Rückenlage drehen kann.

Kindermatratze

Kinder Strampeln, Hüpfen, Schwitzen und Schlafen in ihren Betten und damit auf den Matratzen. Eine gesunde Matratze ist deshalb besonders wichtig. Matratzen für Kinder sind überwiegend aus Schaumstoff, Latex oder Kaltschaum hergestellt. Zudem ist zu bedenken, dass die Haltbarkeit bei Kindermatratzen eine eher untergeordnete Rolle spielt, da diese aufgrund des Wachstums der Kinder viel kürzer zum Einsatz kommen. Da Kinder leichter sind als Erwachsene und ihre Wirbelsäule die spätere S-Form noch nicht ausgebildet hat, muss die Unterlage im Bett auch nichts ausgleichen.

Gästematratzen

Eine Gästematratze sollte idealerweise zusammenklappbar, gut zu verstauen und leicht zu transportieren sein. Da diese in der Regel nur kurzzeitig genutzt werden, hat eine hochwertige Ausführung für viele Käufer keine so hohe Priorität.

Allergikermatratzen

Die bei Allergikern ungeliebten Hausstaubmilben finden sich in allen Matratzenarten wieder. Dennoch können die Materialien einer Matratze die Konzentration der Milben stark beeinflussen. Für Allergiker lassen sich Matratzen, bei denen Materialien mit tierischem Eiweiß verarbeitet werden (z.B. Wolle), nicht empfehlen. Nicht nur der Matratzenkern, sondern auch der Matratzenbezug muss entscheidende Kriterien erfüllen. Die meisten Matratzen haben keinen abnehmbaren Bezug, es gibt jedoch zweckmäßige Matratzen, die mit abnehmbaren und hygienisch waschbaren Matratzenbezügen ausgestattet sind. Durch regelmäßiges Waschen bei 60° werden die Hausstaubmilben abgetötet und allergener Milbenkot aus der Matratze herausgewaschen. Die Matratzenbezüge sollten regelmäßig gewaschen werden. Praktischerweise sind viele Matratzen mit einem Reißverschluss ausgestattet, damit lassen sich die Hälften teilen und passen dann besser in die Waschmaschine.

Übergewicht

Bei höherem Gewicht wird der Körper druckempfindlich und somit anspruchsvoller an die Liegeeigenschaften einer geeigneten Matratze. Für den Komfort auch bei einem hohen Gewicht, eignet sich der Härtegrad H4 und eine Gesamthöhe von mindestens 23 cm. Zudem sollte auf eine entsprechende Qualität der Zonierung geachtet werden, das heisst, der Hüftbereich sollte ausreichend fest sein, der Bereich der Schultern aber weicher. Da übergewichtige Menschen vermehrt zum Schwitzen neigen, ist zudem auf eine gute Atmungsaktivität zu achten.

Extra Groß

Grosse Menschen sind oft von dem Leid geplagt, dass die Füsse nachts aus dem Bett ragen oder gegen das Fussteil stossen. Dafür wurden speziell Matrtzen in Überlänge hergestellt, die ebenfalls Betten in Überlänge voraussetzen.

Günstige Matratze

Qualitativ hochwertige Matratzen müssen nicht immer teuer sein. Auch günstigere Modelle konnten voll und ganz in dem Test überzeugen und bieten dem Käufer lange Freude und erholsamen Schlaf.

Premium Matratze

Premium Matratzen wurden für höchste Komfortansprüche und eine perfekte Körpereinfassung entwickelt. Sie bestehen oftmals aus verschiedenen Materialien und verleihen eine optimale Körperstützung beim Schlaf.

Matratzen Kaufberatung – Tipps zum Matratzen Test

Worauf ist bei einem Matratzen Test zu achten?
Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem Ihre alte Matratze alt oder bereits durchgelegen ist, dann wird es Zeit für den Kauf einer neuer Matratze. Doch wie geht man bei dem Kauf einer neuen Matratze am besten vor und wie führt man den ultimativen Matratzen Test durch? Es ist schließlich sehr wichtig die Richtige zu wählen, denn sie soll nach Möglichkeit sehr lange halten und sich positiv auf den Rücken auswirken. Zuerst einmal ist ganz wichtig sich nicht einfach von einem Sonderangebot oder generell verlockendem Preis verführen zu lassen! Aber nicht alle guten Matratzen müssen dabei teuer sein!
Zunächst sollten Sie darauf achten, welches Raumgewicht (RG) die Matratze hat. Eine Matratze sollte nicht so schnell durchgelegen sein. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass es sich bei einem RG von 25-25 eher um eine leichte Qualität handelt und diese Matratzen in der Regel nach ein bis zwei Jahren durchgelegen sind. Das Ganze geht hinauf bis zu einem RG von 75 für sehr hohe Ansprüche. Eine solche Matratze kann 10 Jahre oder länger gut halten. Achten Sie darauf, beim Kauf Ihrer Traummatratze ein nicht zu kleines RG zu wählen.

Wie berechnet sich das Raumgewicht?

Als Erstes wiegen Sie die Matratze und notieren sich anschließend das ermittelte Gewicht. Nun benötigen Sie nur noch das Volumen, welches sich durch die Formel Länge x Breite x Höhe berechnen lässt. Rechnen Sie für die Formel zuvor die Zentimeterangabe in Meter um. Am Ende teilen Sie das notierte Gewicht der Matratze durch das Volumen und schon haben Sie das Raumgewicht der Matratze ausgerechnet.

Welcher Matratzentyp eignet sich besonders gut für einen beruhigenden Schlaf?

Es wird sich sehr oft die Frage gestellt, welche Matratze am besten ist. Es gibt z.B. Kaltschaummatratzen, Federkernmatratzen, Latexmatratzen oder Schaumstoffmatratzen. Aber welche sollte man wählen? Mit einer guten Kaltschaummatratze, welche ein Raumgewicht von mindestens 35 RG hat und einen für Sie angenehmen Härtegrad, ist man immer auf der sicheren Seite. Latexmatratzen sind nicht besonders atmungsaktiv gegenüber einer Kaltschaummatratze. Diese sind zudem auch besonders schwer und eher weniger zu empfehlen. Das Gleiche gilt für die Federkernmatratzen. Diese beiden Typen sind immer weniger auf dem Markt zu finden, da Sie sich als ungeeignet erwiesen haben.
Schaumstoffmatratzen sind eher für ein leichteres Körpergewicht geeignet, denn sie bieten keine gute Stabilität für ein größeres Körpergewicht. Die Tendenz sollte immer zu einer Kaltschaummatratze gehen, wenn Sie sowohl Ihrem Schlaf als auch Ihrem Rücken etwas Gutes tun wollen.

Was genau ist der Härtegrad?

Bei einem guten Matratzen Test, sollte man den Härtegrad nicht aus den Augen verlieren oder sich etwas Falsches einreden lassen. Matratzen, die angeblich für jeden Menschen geeignet sind, sind ein Irrglaube. Man unterscheidet in der Regel zwischen drei Härtegrad-Stufen H1-H3. Der Härtegrad gibt an, bis zu welchem Körpergewicht der Grad geeignet ist, allerdings gibt es dafür keine genau definierte Norm und man sollte immer auf die Angaben des jeweiligen Herstellers achten.

Sorgen Sie mit einem kritischen Matratzen Test für Ihr persönliches Wohlergehen.
Unter der Berücksichtigung dieser kleinen Prüfungen finden Sie sicher eine für Sie geeignete und preiswerte Matratze. Nehmen Sie sich genügend Zeit, denn eine Matratze sollte nicht leichtsinnig und voreilig gekauft werden. Die Matratze soll zum einen eine sehr lange Haltbarkeit garantieren können und zum anderen ist es sehr wichtig, dass Sie einen erholsamen Schlaf bekommen. Nach dem Kauf der Matratze sollten Sie auch darauf achten, die Matratze in regelmäßigen Abständen zu säubern und immer für genügend Belüftung im Raum zu sorgen. Holen Sie sich Ihre persönliche Wunschmatratze, denn mit diesen Tipps sind Sie für einen Einkauf bestens gewappnet und können Ihren ganz individuellen Ansprüchen gerecht werden.

Matratzen Test & Vergleich

Im Folgenden werden Matratzen getestet und die Ergebnisse anschliessend verglichen.

Welche Bewertungskriterien gibt es im Matratzen Test?

Generell dienen folgende Bewertungskriterien als Grundlage für einen Test: Liegeeigenschaften, Schlafklima, Langlebigkeit, Handhabung, Gesundheit und Preis.

Matratzenhärtegrad – Welche Matratze ist die richtige für mich?

Die wichtigste Regel beim Matratzenhärtegrad ist: je schwerer eine Person, desto höher sollte der Härtegrad sein. Der Härtegrad 1 (H1) ist relativ weich und somit für ein maximales Körpergewicht von 60 kg geeignet. Der Härtegrad 2 (H2) weist eine mittlere Härte auf und ist ideal für ein Körpergewicht von 60 kg bis 85 kg. Der Härtegrad 3 (H3) ist relativ hart und somit für Personen mit mehr als 85 kg geeignet. Bei übergewichtigen Personen empfiehlt sich eine Matratze mit dem Härtegrad H4.

Was gibt es beim Matratzenkauf zu beachten?

Beim Matratzenkauf sollte der Käufer alle zuvor genannten Bewertungskriterien in seine Beurteilung einfliessen lassen. Die Liegeeigenschaft beschreibt dabei, wie gut man auf einer Matratze liegt. Dabei gehen Parameter wie Widerstand, Kontaktfläche und Geräusche bei Änderung der Lage sowie die Punkteelastizität in die Bewertung mit ein. Für das Schlafklima werden Feuchte und Wärme protokolliert. Die beim Schlaf vom Körper abgegebene Feuchtigkeit lässt Matratzen schneller altern. Ausserdem ist ein zu warmes Schlafklima nicht förderlich für einen erholsamen Schlaf. Eine lange Lebensdauer wird zu Recht von den meisten Käufern erwartet. Eine gute Matratze sollte zudem keine Schadstoffe und unangenehme Gerüche aufweisen. Die Innenkomponenten und die Bezüge sollten zuvor auf Weichmacher, Pestizide und andere Schadstoffe geprüft werden. Um die Lebensdauer einer Matratze zu verlängern und um den Schlafkomfort zu gewährleisten, sollte sie regelmässig gewendet werden. Hierfür ist eine leichte Handhabung erforderlich. Der Preis einer Matratze ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium für den Kauf.

Wie oft braucht man eine neue Matratze?

Die Lebensdauer einer Matratze hängt wesentlich von der Regelmässigkeit der Nutzung und von der Materialbeschaffenheit ab. Die Haltbarkeit einer Kaltschaummatratze ist beispielsweise in hohem Maße vom Raumgewicht (RG) ihres Schaumstoffkerns abhängig. Ein hohes Raumgewicht bedeutet große Elastizität des Schaumstoffs bei geringer Materialermüdung. Die Matratze hat deshalb eine längere Lebensdauer. Je höher das Raumgewicht einer Matratze, desto länger die Lebensdauer. Welche Haltbarkeit eine Matratze aufweisen wird, kann somit schon ungefähr beim Kauf abgeschätzt werden. Sobald eine Matratze ihre Lebensdauer deutlich überschritten hat und keinen ausreichenden Liegekomfort mehr bietet, sollte eine Neuanschaffung getätigt werden. Generell werden preiswerten Matratzen Lebensdauern von 5-8 Jahren zugesprochen und hochwertigeren Matratzen 10-14 Jahre.

Matratze für Allergiker

Allergiker sind häufig gegen Milben allergisch. Die ungeliebten Hausstaubmilben finden sich in allen Matratzenarten wieder. Dennoch können die Materialien einer Matratze die Konzentration der Milben stark beeinflussen. Für Allergiker lassen sich Matratzen, bei denen Materialien mit tierischem Eiweiß verarbeitet werden (z.B. Wolle), nicht empfehlen. Nicht nur der Matratzenkern, sondern auch der Matratzenbezug muss entscheidende Kriterien erfüllen. Die meisten Matratzen haben keinen abnehmbaren Bezug, es gibt jedoch zweckmäßige Matratzen, die mit abnehmbaren und hygienisch waschbaren Matratzenbezügen ausgestattet sind. Durch regelmäßiges Waschen bei 60° werden die Hausstaubmilben abgetötet und allergener Milbenkot aus der Matratze herausgewaschen. Die Matratzenbezüge sollten regelmäßig gewaschen werden.

Lattenrost oder Boxspringbett?

Das Lattenrost mit Matratze stellt die traditionellste Schlafunterlage dar. Es gibt starre und mehrfach verstellbare Lattenroste, die sich auch im Härtegrad variieren lassen. Die gängigsten Varianten sind Federkern-, Latex- oder Kaltschaummatratzen. Die Qualität ist abhängig von Verarbeitung, Anzahl der Federn und Liegezonen sowie der Matratzendicke. Ein Boxpringbett besteht aus einer gefederten Unterbox, einer Matratze und einer nur wenige Zentimeter dicken Topper. Aufgrund dieser drei Komponenten passt sich die Unterfederung optimal an die Bedürfnisse und an das Gewicht der Menschen an. Die ideale Wahl hängt von der jeweiligen Person ab. Die Matratze und das Lattenrost bilden ein gutes Team, wenn die Kombination gut aufeinander abgestimmt ist und die Qualität stimmt. Auf einem Boxspringbett schlafen Menschen mit unterschiedlichen Körpergewichten gleich gut. Es empfiehlt sich also ein Probeliegen auf beiden Varianten, um dann die ideale Wahl zu treffen.

Wie reinige ich meine Matratze am besten?

Es empfiehlt sich, die Matratze regelmässig zu lüften, um Milben zu vertreiben. Sie sollte dabei so weit aus dem Rahmen gehoben werden, bis weitestgehend frei steht. Für mehrere Stunden sollte die Schlafunterlage bei geöffnetem Fenster lüften. Viele Staubsauger verfügen zudem über spezielle Matratzendüsen, mit denen sich die Matratzenoberfläche gründlich absaugen lässt. Die Matratzenbezüge sollten zudem regelmäßig gewaschen werden. Praktischerweise sind viele Matratzen mit einem Reißverschluss ausgestattet, damit lassen sich die Hälften teilen und passen dann besser in die Waschmaschine.

Welche Matratze für Rückenschläfer, Seitenschläfer und Bauchschläfer?

Da sich der Körper in vielen Schlafpositionen nicht in seiner natürlichen Balance befindet, ist es wichtig, eine Matratze zu finden, die zu einer besseren Schlafposition verhilft. Eine hochwertige Kaltschaummatratze ist oftmals die beste Lösung für die Anpassung der jeweiligen Körperform.
Die Seitenlage bei Seitenschläfern gehört zu den beliebtesten Schlafpositionen. Sie entlastet den Rücken und verbessert die Atmung. Die ideale Matratze benötigt ein ausreichendes Maß an Elastizität und Flexibilität. Hierfür eignet sich jede Matratze, die eine gleichmässige Druckverteilung ermöglicht. Die Matratze sollte zudem in mehrere Liegezonen unterteilt sein.
Die Rückenlage der Rückenschläfer bildet die zweit-häufigste Schlafposition. Die Anforderungen an eine Matratze sind grundsätzlich sehr ähnlich. Es kommt jede Matratze in Frage, die vom Aufbau die optimalen Liegezonen findet.
Bauchschläfer sind weniger unter den beliebten Schlafpositionen vertreten, sie ist zudem die ungesündeste Schlafposition. Hier empfiehlt sich eine professionelle Beratung zum Aufbau der geeigneten Matratze.

Welche Matratzengrößen gibt es und welche ist die richtige für mich?

Auch die Grösse einer Matratze ist für gesunden und erholsamen Schlaf entscheidend. Die gängigste Matratzenlänge für Erwachsene liegt bei 200 cm. Folgende Standardgrössen existieren:

Länge / Breite120 cm140 cm190 cm200 cm210 cm220 cm
60 cmX     
70 cm X    
80 cm  XX  
90 cm  XXXX
100 cm  XXXX
120 cm  XXXX
140 cm  XXXX
160 cm   XXX
180 cm   XXX
200 cm   X  

Eine Matratze sollte mindestens 20 cm länger als die eigene Körpergrösse sein. Die Wahl der Breite hängt davon ab, ob es sich um ein Einzelbett oder ein Doppelbett handelt.

Richtige Matratze gegen Rückenschmerzen

Die richtige Matratze sollte im Bereich von Schultern und Becken etwas mehr nachgeben, als in anderen Regionen, wenn der Schläfer unter Rückenschmerzen leidet. Verschiedene Zonen sind hilfreich, nur darf die Matratze dabei insgesamt nicht zu weich sein und soll ein sehr straffes Liegegefühl vermitteln.

Bewertungskriterien:

-Qualität
Die Qualität einer Matratze ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Verarbeitung, Anzahl der Federn und Liegezonen sowie die Matratzendicke haben wesentlichen Einfluss auf die Qualität einer Matratze.

-Liegeeigenschaften
Die Liegeeigenschaft beschreibt dabei, wie gut man auf einer Matratze liegt. Dabei gehen Parameter wie Widerstand, Kontaktfläche und Geräusche bei Änderung der Lage sowie die Punkteelastizität in die Bewertung mit ein.

-Schlafklima
Für das Schlafklima werden Feuchte und Wärme protokolliert. Die beim Schlaf vom Körper abgegebene Feuchtigkeit lässt Matratzen schneller altern. Ausserdem ist ein zu warmes Schlafklima nicht förderlich für einen erholsamen Schlaf.

-Haltbarkeit & Reinigung
Eine lange Lebensdauer wird zu Recht von den meisten Käufern erwartet. Wird eine Matratze immer an den gleichen Stellen beansprucht, gibt sie dort natürlich schneller nach. Deswegen kann das Drehen und Wenden die Lebensdauer einer Matratze spürbar verlängern. Praktischerweise haben inzwischen fast alle Matratzen einen abnehmbaren Bezug, der sich in der Waschmaschine waschen lässt.

-Gesundheit & Umwelt
Eine gute Matratze sollte keine Schadstoffe und unangenehme Gerüche aufweisen. Die Innenkomponenten und die Bezüge sollten zuvor auf Weichmacher, Pestizide und andere Schadstoffe geprüft werden.

-Preis Leistung
Der Preis einer Matratze lässt nicht automatisch auf die Qualität schliessen. Teure Matratzen konnten im Test genauso überzeugen, wie deutlich günstigere Modelle.


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