Lattenrost Ratgeber

Der durchschnittliche Mensch verbringt ein Drittel seines Lebens mit Schlafen. Das entspricht circa 200.000 Stunden im Land der Träume. In ein gutes Bett zu investieren kann ein langer Weg sein, um einen vernünftigen und erholsamen Schlaf zu bekommen. Diese Investition wird sich dadurch bezahlt machen das Sie die Zeit die Sie wach sind viel effektiver nutzen können. Ein gutes Bett fängt bei einem guten Rahmen an, geht weiter über den Lattenrost, zur Matratze und zu guter Letzt zum Bettbezug und den Kissen. Der Name kommt von den Latten, die senkrecht zur langen Richtung des Betts montiert sind. In unserem Lattenrost Ratgeber wollen wir ihnen helfen den besten Lattenrost für ihr Bettgestell und ihre Matratze zu finden. Natürlich können Sie auch Berichte zu den anderen Komponenten auf unserer Matratzen Ratgeber Seite finden. In unserem Ratgeber wollen wir ihnen helfen den besten Lattenrost für ihre Matratze und ihren Bettrahmen zu finden. Zugleich gibt der Ratgeber auch darüber Aufschluss, was beim Kauf unbedingt berücksichtigt werden sollte.

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Lattenrost-Test – Wie testen Sie am besten ihren Lattenrost?

Lattenroste besitzen in der Regel Prüfzertifikate oder Qualitätssiegel, die einen ersten Rückschluss auf die Hochwertigkeit geben. Als weitere Merkmale sollten die Liegeeigenschaften getestet werden, die Auskunft über die Entlastung der Schulterzonen und Körperzonenunterstützung geben. Zudem spielen die Verstellmöglichkeiten eine weitere wichtige Rolle beim Selbsttest. Der Härtegrad eines Lattenrosts wird durch das zur Herstellung verwendete Material beeinflusst. In unserem Lattenrost Ratgeber helfen wir Ihnen, das richtigen Lattenrost für Ihre Matratze zu finden. Die passende Matratze zum Gestell finden Sie natürlich in unserem Matratzen Ratgeber.

Die Aufgabe eines Lattenrosts

Ein Lattenrost unterstützt die Matratze mit einer Serie von Metall- oder Holzlatten im Gegensatz zu den in den USA häufig verwendeten Boxspringbetten. Ein Erkennungsmerkmal ist das Lattenrostbetten meist tiefer sind als Boxspringbetten. Boxspringbetten kennen Sie vielleicht aus dem Hotel, bei dem das Bett und die Matratze für den Deutschen ungewöhnlich hoch sind. Der klare Vorteil eines Lattenrosts ist es, das Boxspringbetten meist deutlich Betten-ABC 4250639100855 Lattenrost MAX 1 NV MZV, zur Selbstmontage mit 28 stabilen Leisten und durchgehenden Holmen, mit mittelzonenverstellung im Beckenbereich, 90 x 200 cm (1)teurer sind. Ein gutes und günstiges Lattenrost ist einem minderwertigen Boxspringbett meist um Klassen überlegen.
Betten sehen häufig wie sehr einfache Möbelstücke aus, aber sie können sehr komplex sein. Das hat viel mit der Matratze zu tun und wie sie vom Lattenrost unterstützt wird. Matratzen können sehr schwer sein und sie immer balancieren und ruhig zu halten ist die Aufgabe eines guten Lattenrosts.
Lattenroste kommen in vielen verschiedenen Arten vor, sie unterscheiden sich meist in der Art, wie sie die Matratze unterstützen, wie sie verstellt werden können und wie viel Luft sie an die Matratze zum zirkulieren lassen. Andere wichtige Faktoren sind natürlich die Belastbarkeit und wie die Geräusche, die der Lattenrost bei dem alltäglichen Gebrauch erzeugt. Grundsätzlich soll ein Lattenrost die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützen. Dazu muss er sich der Körperform anpassen, um an den vorgesehenen Stellen nachzugeben und dabei sicherstellen, dass das Rückgrat bei Seitenlage nicht durchhängt. Ein guter Lattenrost im Bett verhindert auf Dauer Haltungsschäden und Rückenschmerzen.
Fast jedes Bett kann als Lattenrostbett genutzt werden. Es ist z.B. meist kein Problem in einen ehemaligen Wasserbettrahmen einen Lattenrost einzubauen.

Merkmale

Ein qualitativ hochwertiger Lattenrost, der gut in verschiedenen Lattenrost Tests abschneidet, trägt maßgeblich zu einem gesunden und erholsamen Schlaf bei. Daher sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der perfekte Lattenrost den persönlichen Bedürfnissen gerecht wird. Für Menschen, die gern mit leicht erhöhtem Kopf schlafen oder im Bett viel lesen, sollte der Lattenrost ein verstellbares Kopfteil besitzen. Aus gesundheitlichen Gründen könnte ebenfalls eine Höhenverstellbarkeit des Fußteils vonnöten sein. Der Abstand zwischen den einzelnen Leisten ist ein weiteres wichtiges Merkmal. Dieser sollte im Idealfall nicht grösser als 3 cm sein. Einige Matratzenhersteller raten ebenfalls die Matratzen auf Lattenroste mit höherem Leistenabstand zu legen. Ausserdem gilt es zu beachten, dass nicht jede Matratze auf einem höhenverstellbaren Rost gelagert werden kann. Einige Materialien weisen keine Flexibilität auf, wie zum Beispiel die Federkernmodelle. Hochwertige Lattenroste verfügen darüber hinaus über Spannschieber, welche Einfluss auf den Härtegrad nehmen. Der Schlafkomfort wird dabei individuell in sieben bis 7 Zonen an den Körper angepasst. Somit wird ein tiefes Einsinken in die Matratze vermieden. Die 7 Zonen sind wie folgt eingeteilt: Kopfbereich, Schulterbereich, Rückenbereich, Beckenbereich, Oberschenkelbereich, Unterschenkelbereich und Fußbereich.

Lattenrosttypen

Standardlattenroste stellen eine günstige Alternative im Lattenrost Ratgeber dar, diese schneiden auch teilweise gut in verschiedenen Lattenrosts Tests ab. Da die gebogenen Federleisten recht unflexibel sind. Sie verfügen in der Regel ebenfalls über rund 20 Latten, so dass für eine gute Luftzirkulation gesorgt wird. Der Liegekomfort kann dabei etwas eingeschränkt sein, da sich weniger Latten nicht so gut an den jeweiligen Körper anpassen.

Anpassbare Lattenroste bieten einen wesentlich höheren Liegekomfort. Der Kauf dieser Modelle ist allerdings mit höheren Anschaffungskosten verbunden. Der Vorteil dieser Roste ist, dass sie mit Doppelleisten in bestimmten Körperbereichen überzeugen, so dass der Härtegrad nach Bedarf eingestellt werden kann. Mit schiebbaren Spannern lassen sich die Einstellungen schnell und unkompliziert vornehmen. Das Verstellen hat zur Folge, dass entweder eine einzelne Leiste das Gewicht des Schlafenden trägt, oder aber beide Leisten. In letzterem ist ein unterschiedliches Einsinken möglich.

Bewegliche Roste sind in 4 oder 5 Zonen unterteilt, obendrein lassen sie sich auch in der Höhe verstellen. Die beweglichen Lattenroste mit einer Komfortvariante ausgestattet, mittels derer ein Motor die Höhe elektrisch verstellt. Hier muss bedacht werden, dass die Matratze eine gewisse Flexibilität erlauben muss, um die Höhenverstellbarkeit am Rost durchzuführen.

Sogenannte Tellerlattenroste vermitteln ein sehr weiches Liegegefühl. Bei diesen Modellen werden die Latten mit zusätzlichen Tellern ausgestattet. Diese sind so angebracht, dass sich sechs Teller nebeneinander auf einer Leiste befinden. Die Teller lassen sich dabei in jede Richtung kippen und drehen.

Bei einem elektrischen Lattenrost lassen sich die Liegezonen elektronisch verstellen. Die Härtegrade können in sieben bis neun Stufen eingestellt werden.

Ein weiterer Lattenrosttyp stellt der aufrollbare Rost dar. Dies funktioniert, da die vorhandenen Holz- oder Kunststoffleisten mit einer Schnur und entsprechenden Abstandhaltern verbunden sind. Der Vorteil dieser Roste ist, dass sie leicht zu transportieren sind, nachteilig ist jedoch, dass diese Rosttypen keinen optimalen Liegekomfort garantieren, da die einzelnen Leisten unflexibel sind und somit das Körpergewicht nicht abfedern können.

Vorteile

In den meisten Fällen sind Lattenrostbetten deutlich günstiger als Boxspringbetten oder Wasserbetten. Dies erlaubt mehr Geld in eine gute Matratze zu investieren. Dadurch ist es möglich für wenig Geld ein ausgezeichnetes Bett und mit hohem Schlafvergnügen zu erzielen.

Nachteile

Der klare Nachteil eines Lattenrostes ist, das es nicht so schockresistent wie ein Boxspringbett ist. Auf einem Lattenrostbett herumzuspringen ist meist keine besonders gute Idee, da die Gefahr eine Latte zu zerstören, oder die Matratze zu beschädigen, sehr hoch ist. Wenn Sie ein gutes Bett unter 1000 € suchen, sollten Sie sich immer für ein Lattenrost entscheiden. Gute Boxspringbetten findet man leider oftmals erst ab 2000 €, Wasserbetten um die 1000 aber ein gutes Lattenrostbett kann man bereits unter 500 € erschwingen.

Wichtige Bewertungskriterien bei einem Lattenrost Test

Qualität

Einer der Indikatoren für hochwertige Lattenroste ist die Anzahl der Holzleisten. Mindestens 23 dieser Leisten sollten im Rost verbaut sein. Die Verarbeitung sollte darüber hinaus sorgsam ausgeführt sein und das verwendete Holz sollte ebenfalls langlebig, stabil und flexibel sein. Auch die Verstellbarkeit der Zonen und die Liegeeigenschaften wirken sich auf die Qualität der Roste aus. Der Härtekennwert sollte auch stimmen, dieser setzt sich aus dem Härteeinstellpotenzial, der relativen Härteabweichung und der relativen Randhärte zusammen. Der Rost sollte keine vorstehenden Grate oder Splitter aufweisen, diese könnten die Matratze zerreissen oder den Nutzer verletzen.

Haltbarkeit

Lattenroste halten um einiges länger als Matratzen und müssen dementsprechend nicht so häufig neu angeschafft werden. Die Verwendung bestimmter Holzarten trägt maßgeblich zur Haltbarkeit eines Rosts bei.

Handhabung

Bei einem einfachen Modell ist kein grosser Aufwand nötig, da es über Jahre im Bett liegt. Bei Rosten mit verstellbaren Härtebereichen ist wichtig, wie einfach sich diese verändern lassen. Da diese Einstellung nur erfolgen kann, wenn keine Matratze auf dem Rost liegt, muss leicht erkennbar sein, inwieweit sich die Härte verändert. Elektrische Rosttypen sollten nur ein geringes Motorengeräusch erzeugen, denn das Verstellen sollte keine anderen Personen beim Schlaf im selben Raum stören.

Preis Leistung

Günstige Lattenroste müssen nicht zwangsläufig minderwertige Qualität und schlechte Verarbeitung aufweisen. Es gibt auch preisgünstige Modelle, die durchaus einen hohen Liegekomfort gewährleisten. Dabei verzichtet der Nutzer jedoch auf Extras, wie zum Beispiel die Höhenverstellbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Was sollte man bei einem Kauf eines Lattenrostes beachten?

Vor dem Kauf sollten unterschiedliche Modelle verglichen werden. Hierfür eignen sich verschiedene Lattenrost Tests. Die Verarbeitung und die Qualität sollten definitiv vor dem Kauf geprüft werden. Das Körpergewicht sollte auf jeden Fall berücksichtigt werden, da ein höheres Gewicht ein Lattenrost mit verstellbarem Härtegrad erfordert. Falls eine Höhenverstellbarkeit für den Kopf- oder Fussbereich gewünscht wird, so sollte das passende Gestell diese Funktion aufweisen. Es gibt sowohl manuelle als auch elektrische Lattenroste mit dieser Funktion. Zudem sollte beachtet werden, dass der Rost über eine ausreichende Anzahl an Leisten verfügt. Je mehr Leisten ein Lattenrost besitzt, desto höher ist der Liegekomfort. Der Abstand zwischen den Leisten sollte ausreichend sein, damit die Matratze genügend belüftet werden kann. Der Rost sollte ausserdem so gross sein, dass die Matratze bequem darauf Platz findet, ohne dabei zu verrutschen. Auch die Bauhöhe spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn wenn der Rost nicht tief genug ist, kann die Matratze möglicherweise herausrutschen.

Welche Materialien werden zur Herstellung verwendet?

Bei der Herstellung von Lattenrosten werden verschiedene Hölzer verwendet. Dabei wird Birken-, Eschen- und Buchenholz am häufigsten genutzt. All diese Hölzer unterscheiden sich in Bezug auf die Belastbarkeit und Haltbarkeit. Buchenholz ist in der Regel sehr belastbar, stabil und lange haltbar. Die Leisten werden aus mehreren Holzschichten hergestellt, die miteinander verleimt werden. Mithilfe von Heissdampf werden Sie anschliessend gewölbt, damit sie federnd und elastisch sind. Sehr hochwertige Modelle weisen Leisten aus Fiberglas auf, diese sind dauerhaft stabil und elastisch und haben den grossen Vorteil, dass sie unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit sind. Der Lattenrost besitzt verschiedene Möglichkeiten der Aufhängung mit der die Federleisten am Rahmen befestigt werden. Günstigere Modelle besitzen häufig Leistenkappen aus unflexiblem Hartkunststoff und qualitativ hochwertigere Modelle verfügen meistens über Kautschukklappen, die flexibler und langlebiger sind.

Wieviele Holzleisten sollte ein Lattenrost haben?

Die Anzahl der Holzleisten sind ein wichtiger Qualitätsindikator in Lattenrost Tests. 28 Leisten sollten mindestens im Gestell verbaut wurden sein. Bei Modellen mit höherer Holzleistenanzahl verlagert sich das Gewicht besser, was sich auf eine längere Haltbarkeit des Lattenrosts auswirkt.
Wozu dient der Mittelgurt?

Jeder gute Rost sollte über einen sogenannten Mittelgurt verfügen. Dieser sorgt für die Stabilität und hält die einzelnen Holzleisten zusammen. Darüber hinaus verteilt er den Druck auf mehrere Leisten.

Welche Matratze eignet sich für welchen Lattenrost?

Die Bonnellfederkernmatratze eignet sich ausschliesslich für Roste, die sich nicht verstellen lassen. Sollte ein verstellbares Lattenrost verwendet werden, so kann dies zu Schäden an der Matratze führen. Selbiges gilt für die Leichtfederkernmatratze und die Taschenfederkernmatratze. Die Kaltschaummatratze ist flexibler nutzbar und kann sowohl mit einem Tellerlattenrost, einem verstellbarem und einem nicht verstellbarem Rost verwendet werden. Viskoseelastische Matratzen und Latexmatratzen eignen sich für alle Rosttypen.
Auf welche Lattenroste sollten übergewichtige Menschen zurückgreifen?

Menschen mit höherem Körpergewicht sollten auf spezielle Lattenroste zurückgreifen. XXL-Schwerlast-Lattenroste sind dabei für Menschen mit höherem Körpergewicht entwickelt wurden. Sie zeichnen sich durch eine sehr hohe Stabilität aus, besitzen eine Verstärkung der Mittelzone, eine Beckenkomfortzone und eine flexible Schulterabsenkung. Hier empfiehlt es sich, sich beim Kauf vom Fachmann beraten zu lassen.

Wie soll der Lattenrost eingestellt werden?

Vor der Einstellung muss zunächst die Schlafposition analysiert werden. Je weiter der Schieber nach außen geschoben wird, desto härter wird auch der Rost und dementsprechend wird dem Gewicht weniger nachgegeben. Je weiter die Schieber nach innen geschoben werden, desto weicher und flexibler wird er. Die Schieber sollten generell immer eine V-Form bilden, dabei zeigt die Spitze nach unten. Dadurch liegt das Becken weicher und Druckstellen werden vermindert. In Richtung Schulter wird der Lattenrost also härter eingestellt.

Matratzen Test Januar 2017