Matratzen 180×200

Matratzen 180×200

Eine Matratze 180×200 ist groß genug, um maximal zwei Personen eine Liegemöglichkeit zu bieten. Je nach Bedarf findet man unterschiedliche Ausführungen, welche auf spezielle Bedürfnisse ausgerichtet sind. Käufer sollten zudem wissen, dass eine solche Matratze nicht immer die optimale Lösung darstellt.

Verschiedene Matratzenarten – die Ausführungen im Überblick

Zum einen gibt es Federkernmatratzen, deren Federn sich durch ihre taillierte Form auszeichnen. Diese Schlafunterlagen verfügen über eine ausgesprochene Punktelastizität und sind für ihr gutes Raumklima bekannt. Einfache Modelle haben keine gute Elastizität. Luftkernmatratzen haben den Vorteil, dass sich deren Härte je nach Menge der eingefüllten Luft einstellen lässt – wünscht man eine härter Unterlage, bläst man mehr Luft hinein, für eine weichere Matratze, lässt man Luft ab. Die integrierten Luftpolster bieten jedoch keine punktuelle Elastizität. Latexmatratzen werden aus verschiedenen Materialien produziert und bestehen entweder aus reinem Latex oder einem Stoffgemisch. Vorteilig bei diesen Modellen ist die hohe Elastizität wie auch die Geräuschfreiheit. Je nach verwendetem Latex sind die Matratzen jedoch unhandlich und weisen einen Eigengeruch auf. Die dem Körper anpassungsfähigen Kaltschaumstoffmatratzen überzeugen durch gute Federung und eine lange Lebensdauer. Nutzer, die leicht schwitzen, sollten jedoch auf eine andere Matratze 180×200 zurückgreifen, da die Kaltschaummodelle Wärme gut speichern. Viskoelastische Matratzen passen sich hervorragend an die Körperkontur des Liegenden an und sind kaum anfällig für Milbenbefall. Jedoch sind diese Matratzen oft kostspielig im Erwerb und verfügen kaum über Feuchtigkeitsregulierung.

Matratzen 180×200 – diese Eigenschaften zeichnen sie aus

Matratzen mit diesem Maß bieten vor allem durch ihre Größe Vorteile. Die Länge beträgt 200 cm, die Breite wird mit 180 cm bemessen. Daher ist die Unterlage groß genug, dass gleich zwei Personen darauf Platz zum Schlafen finden. Des Weiteren lässt sich ein Raum mit einer Matratze dieser Größe gut ausfüllen. Kleinere Räumlichkeiten können schnell überfüllt wirken und möglicherweise nicht mehr ausreichend Platz für raumgreifende Möbel lassen, wie dies bei den kleineren Unterlagen der Fall ist. Je nach verarbeiteten Stoff und Kern lässt sich die Schlafunterlage leicht handhaben oder eher schwierig positionieren. Die Merkmale sowie die Vor- und Nachteile der Matratze ergeben sich aus den Wünschen und Bedürfnissen des Käufers.

Darauf ist beim Kauf zu achten

Möchte man eine Matratze 180×200 erwerben, ist ein besonderes Augenmerk, nicht allein auf den Preis, sondern auf das Material zu legen. Verschiedene Stoffe bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, sodass sich nicht jedes Modell für jeden Interessenten eignet. Weiterhin orientiert man sich beim Erwerb an der Art des Lattenrosts; es gibt einfache und verstellbare Roste. Nicht jede Matratze ist mit jedem Lattenrost kompatibel, zum Beispiel eignen sich Federkernmatratzen nur mäßig für den gemeinsamen Gebrauch mit einem verstellbaren Lattenrost, weil sich die Matratze nicht anpasst. Kern und Materialien sind nicht nur für den Komfort wichtig, sondern auch für die Handhabung und nicht zuletzt für die Pflege. Neben der Beschaffenheit, achtet man auf den angegebenen Härtegrad: Stufe 1 ist weich und eignet sich für Personen mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm. Härtegrad 2 ist von mittlerer Härte – für Personen bis 80 Kilogramm. Die harte Stufe 3 dient als Unterlage für Personen ab 80 Kilogramm.

Matratzen Test Januar 2017