Orthopädische Matratzen

Orthopädische Matratzen

Der optimale Schlafkomfort durch orthopädische Matratzen

Während der Schlafphase müssen sich Wirbelsäule, Bandscheibe und Muskeln regenerieren, damit sie den anstehenden Belastungen des folgenden Tages begegnen können. Kommt es zu Fehlhaltungen aufgrund der falschen Matratze, verspannen sich die Muskeln, Wirbelsäule und Bandscheibe können sich nicht richtig erholen und Schmerzen sind die Folge. Hier haben sich orthopädische Matratzen bewährt und schaffen die besten Voraussetzungen für einen gesunden, erholsamen Schlaf. Sie wird nicht nur für Rückenschmerzen geplagte Menschen empfohlen, sondern eigentlich für jedermann, denn sie schont zudem die Gelenke – Grundvoraussetzung für den gesunden Schlaf. Der im Liegen entstehende Druck auf die Gelenke, Wirbelsäule oder Bandscheibe wird durch orthopädische Matratzen verteilt und somit der ganze Körper entlastet. Zudem wird die Wirbelsäule gestützt, was sich nach dem Aufstehen beweist, wenn der sonst oftmals geplagte Körper keinerlei Rückenbeschwerden aufweist. Auch die Muskeln können sich im Schlaf entspannen, denn die Zirkulation des Blutes wird durch orthopädische Matratzen erleichtert und verbessert. Bei den herkömmlichen Matratzen wird der Druck auf den schwersten Punkt des menschlichen Körpers ausgeübt, wodurch in vielen Fällen die Blutzirkulation beeinträchtigt wird. Manchmal ist der Druck sogar so stark, dass diese Zirkulation gehemmt wird. Erste Anzeichen hierfür sind „einschlafende“ Gliedmaßen. Orthopädische Matratzen gleichen diesen Druck aus.

Vorteile orthopädischer Matratzen

Bandscheibenbeschwerden und Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer 1. Immer mehr Menschen klagen darüber. Oftmals liegt es an einer Fehlhaltung am Arbeitsplatz oder der Fehlstellung im Schlaf. Mit einer gesunden Lage der doppelten S-Krümmung der Wirbelsäule kann im Schlaf dagegen gearbeitet werden. Wird dies durch eine falsche Matratze nicht gewährleistet, wird der Schlaf, also die Erholungsphase, erheblich gestört. Für jeden Menschen ist die optimale Matratze nach Wohlbefinden und Schlafkomfort unterschiedlich beschaffen. Deshalb gibt es orthopädische Matratzen hart, mittel oder weich aus Latex, mit Federkern oder aus Schaumstoff. Ergonomisch optimaler Liegekomfort und eine Druckentlastung sind entscheidend. So sind diese Matratzen mit fünf bis sieben Zonen für das Becken, die Lenden, die Schultern, Nacken- bzw. Halswirbel sowie für den Kopf ausgestattet. Durchschnittlich sieben bis acht Stunden erholsamer Nachtschlaf sind somit garantiert und gesund. Vor dem Kauf ist zu beachten, dass die Matratze für Einzelpersonen mindestens 90 Zentimeter und für Paare mindestens 160 Zentimeter breit und 20 Zentimeter länger als die Körperlänge des größten Schläfers in ihr ist. Gegenüber herkömmlichen Matratzen haben die orthopädischen Varianten eindeutige Vorteile:

– Schmerzlinderung der Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenke
– Entlastung des Rückens und der Bandscheiben
– fünf bis sieben Zonen passen sich dem Körper an – idealerweise ist die richtige Matratze individuell gefertigt und dem Schläfer angepasst
– große Auswahl unterschiedlicher Materialien.

Eindeutige Nachteile sind jedoch, dass diese Matratzen eben nicht für jeden Körper passend sind, wenn sie nicht individuell gefertigt wurden und das die beste Matratze, ohne das ideal dazu passende Lattenrost nichts taugt. Auch sollten diese Matratzen alle sechs bis acht Wochen seitliche und von oben nach unten gewendet werden. Dies verlängert die Lebensdauer und verhindert das Ausbeulen gewisser Zonen.

Matratzen Test Januar 2017